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Sheltering-in-Place

Strategischer Einsatzplan für autarke Krisenvorsorge

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Die 6 Säulen des Krisenschutzes

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💧 01 Ressourcen & Autarkie Wasser, Nahrung & Energie
🚪 02 Sicherheit & Schutz Härtung des Zuhauses
🩺 03 Medizin & Hygiene Vorsorge & Feldmedizin
📻 04 Kommunikation Informationsbeschaffung
🧠 05 Psychologie & Taktik Mentale Stärke im Ernstfall
⚠️ 06 Evakuierungs-Trigger Wann das Verlassen zwingend ist

1. Ressourcen & Autarkie

Überleben ohne externe Versorgungsinfrastruktur

💧 Wasservorrat Autarke Filter- und Lagersysteme für die kritischen ersten Wochen.

Detail: Mindestens 3 Liter pro Person und Tag einplanen. Neben stationären Tanks sind hochwertige Wasserfilter (z. B. Hohlfasergewebe oder Aktivkohle) sowie Entkeimungstabletten essenziell.
🥫 Notproviant Kalorienreiche, lagerfähige Nahrungsmittel und autarke Kochstellen.

Detail: Fokus auf kalorien- und nährstoffdichte Nahrungsmittel mit hoher Haltbarkeit (Reis, Hülsenfrüchte, Konserven, gefriergetrocknete Notnahrung). Rotationsprinzip im Alltag beachten!
🔋 Energiekonzept Solar-Inselanlagen, Powerbanks und sichere Notbeleuchtung.

Detail: Infrastruktur-Ausfall überbrücken mit Powerstations, faltbaren Solarpanels, Kurbelradios, Batterien sowie alternativen Heizquellen (z. B. Petroleumheizung unter Sicherheitsvorkehrungen).

2. Sicherheit & Schutz

Verbarrikadierung und mechanische Absicherung der eigenen vier Wände

🚪 Außenhärtung Sicherung von Schwachstellen wie Fenstern, Türen und Lichtschächten.

Detail: Verstärkung von Türen durch Querriegel. Fenster mit Sicherheitsfolien gegen Splittern oder Einwurf schützen. Sichtschutz und Verdunkelung etablieren, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.
👁️ Aufklärung Lageerfassung im Umfeld ohne Preisgabe der eigenen Position.

Detail: Passive Systeme wie Bewegungsmelder, autarke Wildkameras oder Spiegel zur toten Winkel-Einsicht nutzen. Keine sichtbaren Anzeichen von Wohlstand oder Vorräten nach außen dringen lassen.

3. Medizin & Hygiene

Prävention von Krankheiten und Versorgung von Verletzungen

30+ Tage
Mindestbevorratung für lebenswichtige Dauermedikamente und sanitäre Notfall-Lösungen.
🩺 Trauma- & Feldmedizin Erweiterte medizinische Ausrüstung für schwere Akutverletzungen.

Detail: Standard-Verbandskästen reichen nicht aus. Einlagern von Traumasets (Tourniquets, Hämostatika), Schmerzmitteln, Antibiotika (falls verfügbar) und Desinfektionsmitteln.
🧻 Notfall-Hygiene Autarkes Abfall- und Fäkalienmanagement bei Netzausfall.

Detail: Bei Ausfall der Kanalisation drohen Seuchen. Vorhalten von reißfesten Müllbeuteln, Katzenstreu zur Bindung von Flüssigkeiten, einer Campingtoilette und biologisch abbaubaren Hygienetüchern.
😷 Kontaminationsschutz PSA zur Vermeidung von Infektionen und toxischen Belastungen.

Detail: Schutzmasken (FFP3), Einweghandschuhe und Augenschutz bereithalten, um sich bei biologischen Gefahren oder starker Staubentwicklung schützen zu können.

4. Kommunikationsstrategie

Informationsfluss sichern, wenn das Mobilfunknetz kollabiert

📻 Krisenradio Passive Informationsbeschaffung über staatliche Katastrophensender.

Detail: Ermöglicht den Empfang von staatlichen Notmeldungen und AM/FM/Kurzwelle-Rundfunk unabhängig vom Stromnetz.
📟 Nahbereichs-Funk Taktische Absprachen mit der Familie oder vertrauenswürdigen Nachbarn.

Detail: Lizenzfreie Funkgeräte für die Absprache im direkten Nahbereich (Familie, Nachbarschaft). Reichweitenbeschränkungen beachten!
📁 Backup-Daten Wichtige Leitfäden und Dokumente in physischer, gedruckter Form.

Detail: Ausgedruckte Karten der Umgebung, wichtige Telefonnummern, Erste-Hilfe-Handbücher und Kopien von Ausweisdokumenten wasserdicht verpackt lagern.

5. Psychologie & Taktik

Mentale Belastbarkeit und Verhaltensregeln in Extremsituationen

Fehlverhalten (Gefahren)

  • Aktionismus und unüberlegte Ausflüge nach draußen
  • Sichtbares Licht oder laute Geräusche nach außen dringen lassen
  • Panik und unkoordinierte Ressourcenschwendung

Taktische Richtlinien

  • Strikte Informationsdisziplin ("Licht- und Lärmdisziplin")
  • Feste Tagesstrukturen und Aufgaben für alle Beteiligten schaffen
  • Ruhe bewahren und getroffene Absprachen konsequent umsetzen

6. Evakuierungs-Trigger (Bug-Out)

Wann das Verbleiben gefährlicher wird als die Flucht

Szenario / Indikator Gefahrenstufe Strategische Maßnahme
Strukturelle Beschädigung des Gebäudes (Feuer, Einsturz) KRITISCH Sofortiges Verlassen, Wechsel zu sekundärem Zufluchtsort (Bug Out).
Direkte, bewaffnete Bedrohung / Überfälle in der Nachbarschaft HOCH Barrikaden finalisieren, Verteidigungsbereitschaft, Fluchtwege freihalten.
Völliges Aufbrauchen der kritischen Wasservorräte MITTEL-HOCH Geplante Evakuierung zu einer bekannten, sicheren Wasserquelle einleiten.

Fazit

Vorbereitung schlägt Panik. Autarkie sichert das Überleben in den eigenen vier Wänden.